Pressemeldungen

20.02.2008

BioRohstoffe sind knapp und teuer

Der Trend nach biologisch erzeugten Lebensmitteln hielt im vergangenen Jahr unvermindert an und auch für das Jahr 2008 gehen Experten von einer weiterhin steigenden Nachfrage aus. Dieser Boom hat eine Verknappung der Rohwaren zur Folge, was viele kleinere Erzeuger von BioLebensmitteln vor ein massives Beschaffungsproblem stellt. Der Entschluss der Schapfenmühle, Ulm, der Frießinger Mühle, Bad Wimpfen und der Heimatsmühle, Aalen, sich Ende 2006 zur BioKorn GmbH & Co. KG zusammenzuschließen, erweist sich nicht nur vor diesem Hintergrund als richtungweisende Entscheidung. BioKorn ist für das Bäckerhandwerk, die Industrie und den Handel in Deutschland und dem europäischen Ausland ein kompetenter Ansprechpartner für Mehle, Schrote, Flocken, Popinos, Müsli und Backmischungen in BioQualität. Namhafte Lebensmittelhersteller verarbeiten die BioPremiumprodukte von BioKorn zu Babynahrung, Fertiggerichten und Naturkostwaren. Auch im Bereich Flocken und Puffingprodukte zeichnet sich die BioKorn durch eine große Sortenauswahl und hohe Flexibilität aus. Neben den klassischen Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Dinkel, Hafer, Reis und Gerste beinhaltet das Sortiment auch Puffing-Produkte aus Buchweizen, Amaranth und Quinoa. Diese sind natur oder in diversen Geschmacksrichtungen erhältlich, dadurch sind sie sowohl für Backwaren, für die Produktion von Cerealien-Riegeln und im Segment Molkereiprodukte geeignet.Besonders stark fiel die Nachfrage nach BioProdukten im vergangenen Jahr von Seiten des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) aus, weshalb die BioKorn das Sortiment für den LEH erweiterte. Die BioKorn ist nach nur einem Jahr einer der größten Lieferanten von BioEigenmarken im Bereich Grundnahrungsmittel. Viele namhafte Handelsunternehmen vertreiben die Produkte der BioKorn als Handelsmarke im In- und Ausland.  Qualität, Flexibilität und Liefertreue, dafür steht jede der drei BioKorn Mühlen, die mit modernster Technik ausgestattet sind. Alle drei verfügen selbstverständlich über die entsprechenden BioZertifizierungen und sind nach den hohen Maßstäben des International Food Standard (IFS) zertifiziert. Spezielle Anbauverträge mit BioLandwirten sichern der BioKorn die benötigte Menge und die Qualität der Rohware. Da die Rohwarensituation auch in den nächsten Jahren angespannt bleiben wird, setzt die BioKorn weiterhin gezielt auf langfristige Anbauverträge mit Landwirten. Mit der Rohstoffknappheit einher geht auch der Preisanstieg. So hat sich in den letzten zwölf Monaten der Preis für Roggen verdoppelt, der für Dinkel verdreifacht, auch Weizen ist knapp doppelt so teuer als noch vor einem Jahr. Gründe für diese Entwicklung sind die klimatisch bedingten Ernteausfälle des letzten Jahres und die zu geringen Anbauflächen für BioGetreide. Auch für die nächsten Jahre prognostizieren Fachleute keine Entspannung. Für die BioKorn ist die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Erzeugern deshalb eine Kernkompetenz. Die zielgerichtete Auswahl bester Rohstoffe, deren Kontrolle und die optimale Verarbeitung bürgen für die hohe Qualität der BioKorn Produkte.  Bei Rückfragen steht Ihnen Max Ladenburger gerne zur Verfügung0171 / 99 41 9 66

 



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